Willkommen bei unserem großen Aquarellpapier Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Aquarellpapiere. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Aquarellpapier zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Aquarellpapier kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Aquarellpapier ermöglicht dir, vor allem mit Wasser und Farbe, ganz besondere Kunstwerke zu kreieren, ohne dabei zu reißen.
  • Einen wesentlichen Teil zu dem Ergebnis der Malerei trägt die Oberflächenstruktur bei. Man unterscheidet zwischen glatt bzw. satiniert, matt, rau und Torchon.
  • Schweres Aquarellpapier eignet sich besonders für das sofortige Malen, da die Vorbereitungen des Papiers wegfallen. Leichtes Aquarellpapier bedarf einige Vorbereitungen um das Wellen des Papiers zu vermeiden.

Aquarellpapier Test: Das Ranking

Platz 1: CANSON 400039170 Skizzen- und Studienblock Aquarelle, DIN A4

Der Canson Skizzen- und Studienblock in der Größe DIN A4 erfreut sich großer Beliebtheit bei den Käufern. Das Papier ist säurefrei, somit bleibt dein Werk lange erhalten. Das Aquarellpapier wiegt 300g/m² und wellt sich leicht bei der Nasstechnik. Nach dem Trocknen wird es wieder glatt.

Durch die Perforierung können die einzelnen Aquarellblätter einfach vom restlichen Block abgerissen werden. In einem Block sind 30 Aquarellpapiere mit einer feinen Oberfläche enthalten. Die Blätter sind Naturweiß.

Platz 2: Tritart Madagascar Aquarellpapier-Block 300g, DIN A4

Der Aquarellpapier-Block von Tritart in der Größe DIN A4 ist ebenfalls eine gute Option für deine Kunstwerke. Durch säurefreies Papier ist dein Kunstwerk alterungsbeständig. Das Aquarellpapier ist 300g/m² schwer und wellt bei der Nasstechnik leicht. Jedoch glättet sich das Papier wieder nach dem Trocknen.

Käufer betonen das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Block ist einseitig verleimt und jedes Blatt verfügt über eine raue sowie glatte Seite. Durch die besondere Struktur werden Farbpigmente besonders gut gehalten. Das Radieren auf dem Papier ist ebenfalls möglich.  Die Farbe der Blätter ist Weiß.

Platz 3: Hahnemühle Aquarellkarton Britannia, matt, 300g/m²

Der Block umfasst 12 Blätter mit matter Oberfläche. Das Papier ist 300g/m² schwer. Durch das säurefreie Aquarellpapier bleibt auch hier dein Kunstwerk lange Zeit bestehen. 

Der Block ist vierseitig geleimt. Daher optimal für Nass-in-Nass Techniken geeignet. Das Papier bleibt auch während des Malens glatt. Kunden loben die Qualität des Aquarellpapiers. Die Farbe der Aquarellblätter ist Naturweiß.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Aquarellpapier kaufst

Warum sollte ich Aquarellpapier und nicht normales Tonpapier für Aquarelle verwenden?

Aquarellpapier ist dicker, saugfähiger und weist eine andere Oberflächenstruktur als herkömmliches Druckerpapier auf.

Ebenfalls ist das Material wichtig und zeigt auch hier einen großen Unterschied auf.  Aquarellpapier kann aus Zellulose, einer Mischung aus Zellulose und Baumwolle oder aus hadernhaltigem Papier (Baumwolle) bestehen.

Hadernhaltiges Papier ist besonders für die Nass-in-Nass Technik geeignet, da es die Farbe ideal verlaufen lässt und aufnimmt.

Das richtige Aquarellpapier ist die Grundlage für ein gelungenes Werk. (Bildquelle: Pixabay.com / Marty-arts)

Ein herkömmliches Druckpapier besteht nur aus Zellulose. Da Aquarellmalerei mit nassem Papier arbeitet, eignet sich normales Papier weniger gut, um die gewünschten Farbverläufe zu erreichen. Druckpapier reißt sehr leicht im nassen Zustand oder bildet Fussel.

Damit du lange an deinem Aquarell Freude hast, solltest du auf ein säurefreies Aquarellpapier zurückgreifen, denn säurehaltiges Papier zersetzt sich mit der Zeit bzw. wird gelb und spröde. Dein Aquarell wäre zerstört.

Welche Aquarellpapierstärke ist die richtige für dich?

Die Papierstärke bzw. Grammatur ist üblicherweise in g/m² angegeben.  Es gibt leichtes (weniger als 300g/m²) und schweres (zwischen 400-800 g/m²) Aquarellpapier.

Ob leichtes oder schweres Papier, beides kann eine hohe Qualität aufweisen. Demnach sagt das Gewicht alleine noch nicht genug über die Qualität des Papiers aus. Allerdings ist es neben der Farbe das wichtigste Utensil für das Gelingen eines Aquarells.

Hier siehst du einen kleinen Überblick, welche Grammatur und welche Maltechnik besonders gut zusammenpassen.

weniger als 250g/m² 250-400g/m² mehr als 400g/m²
Besonders geeignet für Kohle/Filzstift/Bleistift oder gemischte Techniken (zusätzlich mit Farbe) Gut geeignet für Aquarell, da verwendbar für die Bearbeitung mit Wasser Ideal geeignet für Aquarell, Tinte und Acryl, da verwendbar für die Bearbeitung mit großen Wassermengen

Wenn du deine Fähigkeiten in Aquarellmalerei üben möchtest bzw. nimmst wenig Wasser zum Malen, dann reicht meist ein 300g/m² schweres Aquarellpapier. Diese sind oftmals auch günstiger.

Planst du allerdings ein besonderes Aquarell, zahlt es sich aus ein schweres Aquarellpapier zu kaufen, um das schönste Ergebnis zu erhalten.

Welche Formate für Aquarellpapier gibt es?

Grob gesehen kann Aquarellpapier in Bogen, Rollen, Einzelblätter, Spiralblöcke, einseitig geleimte Blöcke und vierseitig geleimte Blöcke eingeteilt werden.

  • Bögen fallen in unterschiedlichen Größen aus, du kannst demnach ein großes Aquarell erstellen oder den Bogen in deine gewünschte Form und Größe zuschneiden.
  • Rollen sind besonders für große Arbeiten geeignet und können ebenfalls auf deine Wunschmaße zugeschnitten werden.
  • Einzelblätter sind lose Blätter in einem Paket. Du kannst Einzelblätter auch mit einem Hartkarton kaschiert erwerben. Hierdurch entfällt die Vorbereitung des Papiers.
  • Spiralblöcke sind sehr praktisch, da du die Seiten vollkommen umschlagen kannst.
  • Einseitig geleimte Blöcke sind im Vergleich zu vierseitig geleimten Blöcken ökonomischer.
  • Ein vierseitig geleimter Block verhindert die Wellenbildung des Papiers, wenn es nass wird. Das erleichtert dir etwas die Vorbereitung. Die einzelnen Blätter können mit einem Falzbein, einem Messer oder Brieföffner von den anderen Blättern getrennt werden.

Neben der richtigen Farbe, ist Aquarellpapier das wichtigste Utensil. (Bildquelle: unsplash.com / Tim Arterbury)

Beachte, dass du leichtes Aquarellpapier vorbereiten solltest. Ebenfalls zu bedenken ist, dass dein aufgespanntes Aquarellpapier wieder trocknen muss, bevor du mit deiner Malerei anfangen kannst.

Was kostet Aquarellpapier in etwa?

Zwischen den verschiedenen Papierstärken und Formaten herrscht eine große Preisspanne. Je nachdem welches Format und welche Papierstärke du wählst, schwankt der Preis zwischen 13-140 Euro. Meistens ist schweres Papier auch gleichzeitig etwas kostenintensiver.

Wenn du noch am Anfang deiner Aquarellmaler-Karriere stehst, ist leichtes Papier eine gute Option für dich, da dies meist günstiger ist.

weniger als 250g/m² 250-400g/m² mehr als 400g/m²
5€-100€ 7€-130€ 11€-400€

Du solltest aber bedenken, dass kleine Formate generell in der unteren Preisspanne zu finden sind. Große Formate, wie zum Beispiel Rollen, sind eher teuer.

Wo kann ich Aquarellpapier kaufen?

Aquarellpapier findest du in deinem Fachhandel für Kunst. Natürlich findest du das passende Aquarellpapier auch in vielen Onlineshops.

Hier eine Auswahl von Onlineshops:

  • amazon.de
  • Kunstpark-shop.de
  • idea-shop.com
  • gerstaecker.de
  • boesner.com

Aquarellpapier kann mit verschiedenen Oberflächenstrukturen erworben werden, jede Oberfläche hat eigenen Vor- und Nachteile. (Bildquelle: pixarbay.com / lextotan)

Entscheidung: Welche Oberflächenstrukturen von Aquarellpapier gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was zeichnet eine matte Oberfläche aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Matte Oberflächen eignen sich besonders für feine Malereien. Da die Oberfläche nur leichte Unregelmäßigkeiten aufweist, ist sie besonders für Anfänger und jedem Aquarellmaler, welcher gerne zarte Details malt, geeignet.

Hierbei können volle Pinselstriche bei der Trockenmaltechnik und brillante Farbverläufe bei der Nass-in-Nass Technik erzielt werde. Das Papier saugt schnell die Farbe auf, demnach musst du schnell arbeiten, um Ränder zu vermeiden.

Vorteile
  • Besonders für Anfänger geeignet
  • Detailreiches Zeichnen möglich
  • Brillante Farbverläufe
Nachteile
  • Schnelles Arbeiten nötig
  • Wasser wird schnell aufgesaugt

Der richtige Pinsel ist essentiell, um mit Aquarellfarben gute Ergebnisse erzeugen zu können, deshalb haben wir dir hier unsere Testseite für Aquarellpinsel verlinkt.

Was zeichnet eine glatte bzw. satinierte Oberfläche aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Glatte bzw. Satinierte Oberflächen entstehen durch das Pressen zwischen angeheizten Walzen. Satinierte Oberflächen sind besonders für feine Detailzeichnungen, Lasuren und Auswaschungen geeignet. Ebenfalls wirken Aquarellfarben besonders leuchtend und lassen sich vom Papier wieder entfernen. Eine glatte bzw. satinierte Oberfläche ist für großflächige Nass-in-Nass Arbeiten weniger geeignet.

Vorteile
  • Aquarellfarben wirken strahlend
  • Detailreiches Zeichnen möglich
Nachteile
  • Für großflächige Nass-in-Nass Malerei nicht geeignet

Was zeichnet eine raue Oberfläche aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Raue Oberflächen ermöglichen reliefartige Malereien und beeinflussen das Ergebnis. Durch die raue und unregelmäßige Struktur wirken die Malereien plastischer. Diese Oberfläche wird entweder durch eine Prägevorgang oder durch die Siebstruktur direkt bei der Produktion geschaffen.

Bei der Trockentechnik wird das Papier nur unregelmäßig bemalt, da die Farbe nicht gleichmäßig aufgetragen werden kann. Hierdurch entstehen kleine weiße Punkte, die deinem Kunstwerk eine gewisse Note verleihen.

Dem entgegen steht die Nass-in-Nass Technik, hierbei fällt die Farbe in den Vertiefungen des Papiers dunkler aus, wodurch unterschiedliche Farbeffekte entstehen. Dies beeinflusst die Leuchtkraft deines Aquarells.

Extra raue Oberfläche verstärken besonders bei der Nass-in-Nass Technik den Farbeffekt und bei der Trockentechnik die Bildung der weißen Punkte.

Vorteile
  • Plastischer Effekt
  • Für Nass-in-Nass Technik sehr gut geeignet
Nachteile
  • Nicht für Detailarbeit geeignet

Was zeichnet eine Torchon Oberfläche aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Unter Torchon versteht sich eine sehr grobe Leinenstruktur.  Für das Aquarellpapier bedeutet das, dass die Oberfläche sehr ausgeprägt und wolkenartig. Dadurch verläuft die Farbe anders als bei den anderen Oberflächen.

Mit der Nass-in-Nass Technik verlaufen die Farben sehr stark, wodurch markante Farbränder entstehen. Allerdings ist Torchon Papier für Anfänger weniger geeignet.  

Vorteile
  • Brillante Farben
  • Bildung markanter Farbränder
Nachteile
  • für Anfänger eher ungeeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Papier für Aquarellmalerei vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Aquarellpapier vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Aquarellpapier für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Grammatur
  • Blockformat & lose Blätter
  • Oberflächenstruktur
  • Herstellungsart

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Grammatur

Wir möchten hier noch etwas genauer auf die Papierstärke eingehen, da sie einen wesentlichen Unterschied für deine Aquarellmalerei ausmacht.

Leichtes Papier kann durch ihr geringes Volumen weniger Wasser aufnehmen als schweres Papier. Daher ist es besser für eine Maltechnik mit weniger Wasser geeignet.  Dennoch solltest du bedenken, dass ein leichtes Papier im nassen Zustand mehr dazu neigt Wellen zu bilden.

Es ist ratsam, dass Papier vor der Verwendung zu dehnen oder zu fixieren. Da es sonst zu unschöner Pfützenbildung in deinem Aquarell kommt.

Demgegenüber steht das schwere Aquarellpapier, es ist entsprechend dicker und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Das schwere Papier eignet sich sehr gut für Arbeiten mit viel Wasser, da es kaum zu einer Wellenbildung des Papiers kommt.

Blockformat & lose Blätter

Aquarellpapier kommt in verschiedenen Formaten und Varianten. Du hast eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Viele Künstler empfinden die Vorbereitung des Aquarellpapiers als schönen Einstieg in die Malerei, andere möchten direkt loslegen.

Einseitig verleimte Blöcke eignen sich bedingt zum direkten Male. Empfehlenswert hierbei ist, das Blatt vom Block zu lösen und dann aufzuspannen. Wenn du diesen Schritt auslässt und es handelt sich um ein leichtes Blatt, dann besteht die Gefahr einer Wellenbildung.

Vierseitig verleimte Blöcke hingegen sind an alles vier Seiten verleimt. Das Papier wellt sich nicht. Das bedeutet, du kannst direkt mit deiner Malerei loslegen musst keine Vorarbeit leisten.

Wenn die Vorarbeit keine Last für dich darstellt, dann sind Einzelbögen, loses Aquarellpapier, sowie einseitig verleimte Aquarellblöcke dein Must-have.

Gehörst du zu den Direkt-Maler, dann empfehlen wir dir einen vierseitig geleimten Aquarell-Block oder ein schweres Papier.

Oberflächenstruktur

Die Aquarellwelt untergliedert die Oberflächen des Aquarellpapiers in satiniert bzw. glatt, matt und rau. Viele Begrifflichkeit kommen aus dem Französischen, so ist zum Beispiel „Grain fin“ eine andere Bezeichnung für glatt. „Torchon“ hingegen weist eine besonders grobe und wolkenartige Struktur auf.

Je nachdem was du zeichnen möchtest, eignen sich unterschiedliche Oberflächenstrukturen.

Wenn du Wert auf filigrane Details legst, dann ist satiniertes Papier gut für dich geeignet. Siehst du dich eher als Nass-in-Nass Fan, dann ist raues Papier eine gute Option.

Nichtsdestotrotz kommt es am Schluss sehr auf deine Vorlieben an und vielleicht auch ein wenig auf deine persönliche Erfahrung.

Bist du Anfänger und kannst noch nicht so gut mit dem Pinsel umgehen, willst dich aber trotzdem mit Aquarellfarben austoben? Dann würden wir dir Aquarellstifte empfehlen, da diese wie Buntstifte aussehen, jedoch die Möglichkeit besteht, sie mit Wasser zu vermischen.

Herstellungsart

Wir können in unterschiedliche Herstellungsarten unterteilen. Da wären:

Heißgepresstes (hot pressed) Aquarellpapier weist eine glatte Oberfläche und wenig Struktur auf. Auf dieser Oberfläche kannst du sehr gut detailreich zeichnen. Ebenfalls ist heißgepresstes Aquarellpapier für trockene Arbeiten gut geeignet. Farbverläufe werden allerdings anspruchsvoller.

Kaltgepresstes (cold pressed) Aquarellpapier zeichnet eine raue oder matte Struktur aus. Das Papier nimmt Farbe sehr schnell auf, ist sehr robust und gut geeignet für nasse Maltechniken. Allerdings wirken Farben weniger strahlend. Kaltgepresstes Aquarellpapier ist für detailreiches Arbeiten eher ungeeignet.

Bütten Aquarellpapier ist eine traditionelle Papierherstellungsmethode. An der Rundsiebpapiermaschine befindet sich ein zylinderförmiges Sieb. Dieses Sieb wird in den Faserbrei getaucht. Durch die Drehung des Siebzylinders und das gleichzeitige Abpumpen von Wasser findet eine Faserablagerung auf den umlaufenden Filz statt. Es werden bis zu 14m Papier/min an einer Rundsiebpapiermaschine hergestellt.

Akademiepapier entsteht mit Hilfe von Langsiebpapiermaschinen. Das Faserstoff-Wasser-Gemisch wird durch die Vibrationen auf einem Kunststoffsieb gleichmäßig verteilt. Die Verfilzung der Fasern bildet eine endlose Papierbahn. Es werden bis zu 110m Papier/min an einer Langsiebpapiermaschine hergestellt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Aquarellpapier

Wie funktioniert die Nass-in-Nass Technik?

Die Nass-in-Nass Technik ist in der Aquarell-Malerei eine weitverbreitete Aquarelltechnik.

Für die Nass-in-Nass Technik solltest du die Fläche mit einem Pinsel oder Schwamm anfeuchten. Jedoch nur die Fläche, die du in der Nass-in-Nass Technik bemalt möchtest. Schon kannst du starten.

Je länger du mit dem Auftragen deiner Farbe wartest, desto weiter ist der Farbverlauf. Je nasser die Fläche ist, desto stärker wird der Verlauf deiner Farben.

Oftmals besteht eine große Herausforderung darin, die Farbverläufe nach deinen Wünschen zu steuern, aber durch Erfahrung gelingt dies nach und nach besser.

Wie kann man Aquarellpapier nass aufziehen?

  1. Zuerst Blatt mit Pinsel oder Schwamm befeuchten.
  2. Warten bis feuchtes Blatt sich wieder glättet.
  3. Papier mit Nass-Klebeband an allen vier Seiten auf Unterlage (Holz, Karton) kleben.
  4. Sobald Papier komplett trocken ist, sind auch alle Wellen verschwunden.
  5. Nass-Klebeband kann nicht wieder entfernt werden. Das Aquarell muss rausgeschnitten werden.

Wir haben dir für die Vorbereitung deines Aquarellpapiers (in diesem Fall für Acrylmalerei) ein tolles Video herausgesucht. Damit du Schritt für Schritt siehst, wie du es machen kannst.

Was bedeutet Hader?

Unter Hader (abgerissener Stoff, Lumpen) versteht man Fasern von Leinen, Hanf und Baumwolle. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Lumpen gesammelt und diese als Hader für die Papierherstellung genutzt.

Baumwolle findet nach wie vor Verwendung in der Herstellung von Hadernpapier. Die Fasern verlängern die Lebensdauer des Aquarellpapiers.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://de.canson.com/product/selector

[2] https://www.hahnemuehle.com/de/kuenstlerpapiere/haeufig-gestellte-fragen.html

[3] https://www.easy-aquarell.de/materialien/papier.htm

Bildquelle: 123rf.com / 55663747

Bewerte diesen Artikel


37 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5