Du bist Tänzer oder Musiker und willst deine Leistung auf ein neues Level bringen? Dann solltest du dir über den Kauf eines Metronoms Gedanken machen. Durch dieses Rhythmusgerät kommst du nie aus dem Takt und kannst auch die Geschwindigkeit haargenau einstellen. Worin liegen die Vorteile, mit einem Metronom zu üben? Welche verschiedenen Metronom-Typen gibt es für dich zu erwerben?

Antworten auf die meist gestellten Fragen findest du hier im großen Metronom Test 2019. Wir stellen dir verschiedene Metronome vor, um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern. Außerdem findest du in unserem Ratgeber hilfreiche Tipps und Tricks, wie du dein Metronom richtig verwendest und auf welche Dinge du beim Kauf besonders Acht geben musst. Egal, ob du dich für ein Metronom digitaler oder mechanischer Herkunft entscheidest, wir klären dich über die jeweiligen Vor- und Nachteile dieser beiden Metronom-Typen auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Metronom ist sowohl für Musiker, als auch Tänzer ein unverzichtbares Rhythmusgerät. Mithilfe des eingebauten Gewichts kannst du das Metronom auf eine beliebige Geschwindigkeit einstellen.
  • Man unterscheidet zwischen mechanischen und digitalen Metronomen. Je nach Bauart wird der Takt mechanisch oder elektronisch eingestellt bzw. programmiert.
  • Die wichtigsten Kaufkriterien bei der Wahl eines Metronoms sind die Bauart, die einstellbaren Zählzeiten und Referenztöne, die Lautstärkeregelung und das Design.

Metronom Test: Favoriten der Redaktion

Das beste mechanische Metronom

Das mechanische Metronom von Neuma eignet sich für das Spielen von Gitarre, Bass, Klavier und Violine und ist dabei sehr präzise und mit einem lauten Sound ausgestattet. Dabei verfügt das Metronom über eine gefederte Struktur und erreicht einen Tempobereich von 40 bis 208 Schlägen, der allen Instrumenten gerecht wird.

Der faire Preis und die einfachen Einstellungsmöglichkeiten und vielseitigen Funktionsweisen überzeugen zahlreiche Kunden. Auch die elegante Optik und die gute Qualität des Metronoms kommen bei Käufern sehr gut an. Nutze schätzen an dem Produkt zudem, dass es batterielos arbeitet.

Das beste digitale Metronom

Das digitale KORG MA-1 Metronom verfügt über einen Taktzählerdisplay, welcher sich besonders für die Gehörbildung eignet. Zudem weist das Gerät verschiedene Tempoeinstellungen von Pendel, über ganze Schritte bis hin zur Tap-Tempo Funktion auf. Der Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregler und die Speicherfunktion sind ebenso Bestandteile des Metronoms.

Der besonders niedrige Preis und die vielseitigen Funktionen erfreuen Kunden neben der schnellen Lieferung besonders. Auch die einfache Handhabung und die gute Taktanzeige werden besonders häufig gelobt.

Das beste Metronom mit Digital Tuner und Tone Generator

Der Donner Clip on Tuner ist Metronom, Digital Tuner und Ton Generator in einem Gerät. Dabei ist das wiederaufladbare Gerät für Gitarre, Bass, Ukulele, Mandoline, Banjo und Violine geeignet. Mit seinen Ultra-Low-Power- und Auto-Power-Off-Einstellungen ist das Metronom besonders energiesparend.

Die einfache Bedienung, die übersichtliche Anzeige und das gute Preis-Leistungsverhältnis spricht für das Produkt. Laut Kunden ist auch die Qualität, die vielseitige Einsetzbarkeit bei verschiedensten Instrumenten und die Handlichkeit des Produktes zu loben.

Das beste Metronom mit Glocke

Das Wittner Taktell Metronom mit Kunststoffgehäuse und Glocke hat eine Nussbaum-Maserung und die Form einer Pyramide. Dabei weist das Metronom ein Artikelgewicht von nur 422 Gramm auf. Dabei kann die Glocke jederzeit ausgeschaltet werden.

Die edle Optik und die schnelle Lieferung stoßen bei Käufern auf Begeisterung. Auch die einwandfreien Funktionen und einfache Handhabung werden als positiv bewertet. Einige Kunden schätzen am Produkt besonders, dass es sich ideal zum Lernen eines Instruments eignet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Metronom kaufst

Worin liegen die Vorteile mit einem Metronom zu üben?

Ein Taktell kann eine lohnende Investition für so ziemlich jeden Musiker sein. Wie du vielleicht weißt ist das exakte Einhalten des Tempos nicht immer einfach. Ein Metronom ermöglicht ein langsames, allmähliches Einstudieren selbst schwieriger rhythmischer Passagen.

Es hilft dir dabei den Takt zu erlernen und über das gesamte Stück zu halten.

Vorteile
  • Präzise Angabe des Taktes
  • Ermöglicht exaktes Einhalten des Tempos
  • Fungiert als Spielhilfe und Sützte während des Übens
  • Schult das Zusammenspiel von Gehör und Motorik

Wenn du mithilfe eines Metronoms Klavierstücke einstudierst, kannst du schneller dein persönliches Ziel erreichen. Denn so schulst du die Motorik deiner Finger, dein Gehör und das daraus resultierende Zusammenspiel von Fingern und Gehör.

Willst du deine Musikstücke dauerhaft sauber und technisch korrekt einstudieren, solltest du ein Metronom verwenden. Ein Metronom dient dir also als Spielhilfe und Stütze.

Niklas EsserExperte für Musik

„Ein sehr wichtiges Tool beim täglichen Üben. Es wird oft vernachlässigt, oder eben nicht gerne genutzt, ist aber enorm hilfreich, um “in-time” zu bleiben; also nicht schneller oder langsamer während eines Liedes werden.“

Was muss ich beim Kauf eines Metronoms beachten?

Grundsätzlich gilt: Das teuerste Produkt muss nicht unbedingt das Beste sein. Preiswerte Modelle können sich jedoch manchmal als Fehlinvestition herausstellen, aufgrund ihrer geringen Lebensdauer. Es gibt darüber hinaus einige Aspekte, die du beim Kauf eines Metronoms beachten solltest.

Weiter unten stellen wir dir die Arten von Metronomen vor. Zunächst solltest du dir überlegen, welche Funktionen und Vorteile für dich am wichtigsten sind und dich dann für eine Variante entscheiden. Was genau du beim Kauf beachten solltest und anhand welcher Kriterien du Metronome vergleichen und bewerten kannst, findest du weiter unten bei den Kaufkriterien.

Ein Metronom hilft Musikern dabei, beim Üben den Takt zu halten. Beim Singen, Tanzen oder Spielen eines Instrumentes kann mit dem Metronom das Tempo gleichmäßig eingehalten werden. (Bildquelle: pixabay.com / teddytantt)

Wie verwende ich einen Metronom?

Metronome verfügen meist über zwei Skalen mit Tempoangaben, sowohl in Schlägen pro Minute als auch in den italienischen Tempobezeichnungen. Bei den meisten Stücken kannst du ablesen, welches das vorgesehene Tempo ist.

Dabei handelt es sich um das optimale, zu erreichende Tempo. Zu Beginn des Übungsprozesses solltest du etwas langsamer anfangen und dich dann nach und nach steigern.

Sobald du die Tempoangabe auf dem Metronom eingestellt hast, gibt das Taktell die gewählte Zählzeit vor. Ein mechanisches Taktell musst du vor Gebrauch aufziehen. Beachte auch, dass es auf einer geraden Oberfläche stehen muss. Jegliche Schräglage beeinträchtigt den Pendelschwung und somit die Präzision.

Bevor du das erste Mal ein Metronom verwendest, kannst du einige Übungen durchführen, um dich daran zu gewöhnen. So kannst du zum Beispiel zunächst mit einzelnen Fingern auf einen Tischplatte den Takt „mitklopfen“.

Was kostet ein Metronom?

Metronome sind in vielen Preisklassen erhältlich. Einfachere Modelle erhälst du bereits ab 10 Euro, du findest aber auch Metronome, die 200 Euro kosten.

Beim Kauf solltest du auf jeden Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen. Preiswerte Modelle können sich oft als Fehlinvestition herausstellen, aufgrund ihrer geringen Lebensdauer. Bei mechanischen Taktellen hängt der gleichmäßige Schlag vor allem von der Präzision des Pendelwerks ab. Es lohnt sich daher bei der Anschaffung eines Metronoms etwas mehr Geld für ein hochwertiges Produkt auszugeben.

Im Durchschnitt kannst du mit einer Preisspanne zwischen 50 und 150 Euro für ein qualitatives Produkt rechnen.

Wo kann ich ein Metronom kaufen?

Metronome kannst du im gut sortierten Fachhandel oder direkt beim Hersteller erwerben. Beliebte Alternative dazu ist der Kauf im Internet. Hier ist die Auswahl größer und du kannst oftmals günstigere Preise erzielen.

Diese Shops sind bei den Kunden besonders beliebt:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • thomann.de

Entscheidung: Welche Arten von Metronomen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Metronomen unterscheiden:

  • Mechanische Metronome
  • Digitale Metronome

Die beiden Typen von Metronomen unterscheiden sich in Optik, Funktionsweise und Auswahlmöglichkeiten. Abhängig davon, welche Ansprüche du an dein Taktgebegerät hast, eignet sich ein anderes Modell am besten für dich.

Wir helfen dir dabei herauszufinden, welche Art von Metronom die richtige für dich ist. Im Folgenden präsentieren wir dir die verschiedenen Arten von Metronomen und erläutern ihre jeweiligen Vorteile und Nachteile.

Wie funktioniert ein mechanisches Metronom und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein mechanisches Metronom ist die ursprüngliche und einfachste Version eines Taktells. Wenn du eine Vorliebe für nostalgische Dinge hast und viel Wert auf eine ansprechende Optik legst, wird dir ein klassisches Metronom gefallen.

Mechanische Metronome funktionieren in etwa wie ein mechanisches Uhrwerk. Mithilfe einer Feder, die aufgezogen werden muss, wird ein Pendel angetrieben. Durch ein Gewichtstück an dem Pendel kannst du das gewünschte Tempo einstellen. Je weiter du das Gewicht nach oben schiebst, desto langsamer wird es.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Optischer Hingucker
  • Keine Batterie/ Stromquelle nötig
Nachteile
  • Mit der Zeit ungenau
  • Teilweise nur stufenweise Regulation
  • Keine individuelle Einstellung
  • Eher unhandlich

Unter ästhetischen Gesichtspunkten ist ein mechanisches Taktell der absolute Favorit. Durch das antike Design wirken die klassischen Metronome sehr edel und hochwertig. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass mechanische Metronome mit der Zeit unregelmäßig laufen können.

Wie funktioniert ein digitales Metronom und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein digitales Metronom ermöglicht dir ein sehr präzises Vorgeben des Taktes.

Bei elektronischen Metronomen wird das Taktsignal durch einen Quarz ausgelöst. Diesen kannst du dir als eine Art Chip vorstellen, der aus elektronischen Schaltungen besteht. Um stabile Frequenzen erzeugen zu können, wird eine konstante Spannungszufuhr benötigt.

Vorteile
  • Sehr präzise
  • Viele Regulationsmöglichkeiten
  • Sehr handlich, immer mitnehmen
  • Preisgünstig
  • Auch als Stimmgerät verwendbar
Nachteile
  • Gefahr des „Aufhängens“
  • Batterie/ Stromquelle nötig
  • Kompliziertere Bedienung

Ein klarer Vorteil des digitalen Metronoms ist, dass du die Lautstärke des Tickens regulieren kannst. So lassen sich auch lautere Musikinstrumente übertönen. Darüber hinaus kannst du ein elektrisches Taktgabegerät in vielen Fällen auch als Stimmgerät verwenden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Metronome vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Metronome gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes Metronom zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Bauart / Betriebsform
  • Einstellung der Geschwindigkeiten / Zählzeiten
  • Lautstärkeregelung
  • Anschläge pro Minute
  • Referenztöne
  • Design

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Metronom unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Bauart / Betriebsform

Wir haben dir bereits weiter oben umfangreich präsentiert, inwiefern sich die beiden Arten von Metronomen, also mechanische oder digitale, unterscheiden. Nichtsdestoweniger möchten wir dich noch einmal daran erinnern, dass es sich hierbei um das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Metronoms handelt.

Metronom Merkmale
Mechanisches Metronom Mechanische Metronome sind einfach zu handhaben, machen optisch etwas her und funktionieren ohne Strom. Allerdings verlieren sie im Lauf der Zeit an Genauigkeit und können nur stufenweise reguliert werden, so dass du sie nicht individuell einstellen kannst. Von ihrer Form und Größe sind sie eher unhandlich.
Digitales Metronom Digitale Metronome sind sehr präzise, können variabel reguliert werden und sind sehr handlich, so dass du sie stets mitnehmen kannst. Sie sind auch günstig und können als Stimmgerät genutzt werden. Allerdings können sie sich aufhängen und benötigen Strom. Meist sind sie komplizierter als mechanische Metronome zu bedienen.

Du solltest dich daher zunächst fragen, welche Art der Hilfestellung du benötigst. Bist du eher der klassische Typ, der viel Wert auf ansprechendes Design legt, solltest du dich für ein mechanisches Metronom entscheiden.

Möchtest du gerne die volle Bandbreite an Funktionen von Lautstärkeregelung über Referenztöne, dann ist ein digitales Gerät die richtige Wahl für dich. Es liegt bei dir wofür du dich entscheidest – du solltest dich aber auf jeden Fall mit den Alternativen auseinandergesetzt haben.

Bei Metronomen gibt es mechanische und digitale Modelle. Mechanische Metronome sind einfach zu bedienen und brauchen keinen Strom. Digitale Metronome sind dafür günstiger und praktischer zum Mitnehmen. (Bildquelle: pixabay.com / Sebastiano Rizzardo)

Einstellung der Geschwindigkeiten / Zählzeiten

Bei mechanischen Metronomen entscheidet die korrekte Anordnung der Tempostriche über die Qualität des Taktgebers. Der Tempostrich markiert die Position, auf die das Gewicht geschoben werden muss, um ein bestimmtes Tempo einzustellen. Wenn Tempostrich und Gewicht nicht exakt aufeinander abgestimmt sind, kann es zu unerwünschten Abweichungen kommen.

Bei den meisten digitalen Geräten erfolgt die Einstellung durch die Anzeige auf dem Display. In manchen Fällen gibt es auch ein Rädchen, mithilfe dessen du Regulierungen vornehmen kannst.

Lautstärkeregelung

Die Lautstärke bei mechanischen Geräten lässt sich allein durch die Entfernung regeln.

Je näher das Metronom beim Spieler steht, desto lauter ist es.

Bei vielen digitalen Geräten kannst du die Lautstärke individuell regeln. Manche Geräte kannst du darüber hinaus an Lautsprecheranlagen anschließen. So kannst du den Beat für eine ganze Gruppe hörbar zu machen.

Bei elektronischen Taktellen bietet es sich an eine Hörprobe durchzuführen. Manche Geräte geben nur durchsetzungsfähige „Pieptöne“ von sich. Hochwertige Metronome sind mit einem angenehmen, „akustisch“ wirkenden Klickgeräusch ausgestattet.

Anschläge pro Minute

Durch sein regelmäßiges Geräusch hilft ein Metronom dem Musiker den Takt zu halten und den Rhythmus korrekt zu spielen. Die Impulse haben den Messwert beats per minute (BPM), also Anschläge pro Minute. Normalerweise sind Metronome in der Lage beats von 35 bis 250 BPM wiederzugeben.

Wenn du Musikstücke in vielen unterschiedlichen Schnelligkeiten spielen möchtest, achte beim Kauf darauf ein Metronom mit einer breiten Auswahl an Anschlägen pro Minute zu wählen.

Referenztöne

Digitale Geräte kannst du oftmals auch als Stimmgerät verwenden. Um ein Instrument stimmen zu können, wird ein Referenzton benötigt. Dieser schwingt normalerweise mit 440 Hz und dient als Richtwert zur Stimmung sämtlicher Instrumente.

Mithilfe des elektrischen Taktells kannst du dir einfach einen Referenzton angeben lassen. Anhand dieses Referenztons können weitere Töne abgeleitet werden.

Design

Vor allem bei Taktgabegeräten, die du nicht nach jeder Anwendung wieder in einem Schrank verstaust, spielt das Design eine wichtige Rolle. Dabei spielen zwei Elemente eine wichtige Rolle:

  • Das Material des Geräts
  • Die Form des Metronoms

Die meisten Metronome sind aus Kunststoff oder Holz gefertigt. Mechanische Taktelle aus Holz überzeugen optisch wahrscheinlich  am meisten. Durch ihr edles und nostalgisch anmutendes Design, sind sie nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern auch als Dekorationselement ein echter Hingucker.

Was die Form des Metronoms betrifft, so hast du grundsätzlich die Wahl zwischen einem modernen, funktionalem Design und dem klassischen, mechanischem Metronom im Nostalgik-Look. Wenn du dich für ein digitales Gerät entscheidest, wird dies in den meisten Fällen eher schlicht und funktional gehalten sein.

Mechanische Taktelle aus Holz überzeugen optisch wahrscheinlich  am meisten. Durch ihr edles und nostalgisch anmutendes Design, sind sie nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern auch als Dekorationselement ein echter Hingucker.

Jedoch gibt es in beiden Fällen auch Geräte, die auf eine andere Linienführung setzen – du entscheidest, was dir am besten gefällt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Metronome

Wann wurde das Metronom eigentlich erfunden?

Die Frage, wann das Metronom erfunden wurde, ist umstritten und lässt sich nicht eindeutig mit einem bestimmten Datum beantworten. Im Jahre 1676 wurde erstmals die Idee eines Fadenpendelmetronoms für ein genaues Einhalten des Tempos präsentiert.

1815 entwickelte der Instrumentenbauer und Konstrukteur Johann Nepomuk Mälzl jedoch das erste Metronom in Form eines mechanischen Automatens. Er war auch derjenige, der erstmal die bis dahin übliche italienische Tempobezeichnungen in Schläge pro Minute differenzierte.

Warum wurde ein Metronom erfunden?

Ohne Metronom als Taktgeber gäbe es keine präzise Definition eines Tempos. Bevor es also Hilfsmittel wie das Metronom gab, mussten die Musiker anhand von Taktart und Notenwerten das angemessene Tempo ermitteln.

Dies unterlag natürlich einem großen Handlungsspielraum bei der Interpretation eines Musikstücks. Eigens ermittelte Temposysteme wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Aber erst durch das Metronom als Taktgeber konnte ein absolutes Tempo angegeben.

Wofür wird ein Metronom sonst noch verwendet?

Metronome sind keine reinen Taktgeber, sondern werden auch ansonsten vielseitig eingesetzt.
1840 erbaute das britische Militär den sogenannten „Army Perceptor“. Dabei handelt es sich um ein großes Metronom, welches der Vorgabe der Marschgeschwindigkeit diente.

Teilweise werden Metronome auch als eigenständiges Instrument verwendet. Dies ist zum Beispiel bei Ravels „spanischer Stunde“ der Fall.

Die beliebtesten Metronom Apps

Mit der Entwicklung von Smartphones und anderen ähnlichen Geräten werden Metronom Apps immer beliebter. Wenn du dir nicht extra ein Metronom zulegen möchtest, dann kannst du dir auch ein Metronom downloaden.

Es gibt verschiedene Metronom-Apps für IOS und Android. Viele gibt es kostenlos oder zu einem sehr günstigen Preis. Auch sind Viele mit verschiedenen Zusatzfunktionen ausgestattet.

In der folgenden Tabelle erhältst du eine Übersicht über verschiedene Metronom-Apps.

App Beschreibung
Soundbrenner Diese App für Android und IOS ist einfach zu bedienen und verfügt über ein minimalistisches Design. Man kann Takt-Presets einstellen und hat viele Einstellmöglichkeiten.
Andronome Diese App für Android ist sehr einfach gehalten. Du kannst dabei nur Geschwindigkeit und Ton einstellen. Sie ist besonders einfach zu bedienen.
Smart Click Diese IOS-App zeichnet sich durch sein einfaches Design und leichte Bedienung aus. Weiteres verfügt diese App auch über einen visuellen Taktgeber.
Metronome Plus Diese App bietet dir die wichtigsten Features. Ein Highlight davon ist, dass du das Tempo unmittelbar mit deinem Fuß anpassen kannst.
Stimmgerät und Metronom (von Soundcorset) Diese App bietet dir ein Stimmgerät, Metronom und Aufnahmegerät in einem. Diese App zeichnet mit wann du übst und erstellt Statistiken.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Kolneder W.: Zur Geschichte des Metronoms, In: HIFI-Stereophonie, 19. Jg. (1980), Heft 2, S. 152–162.

[2] http://www.focus.de/wissen/diverses/wissenschaft-gleicher-musiktakt-fuehrt-zu-unterschiedlichem-lauftempo_aid_1040397.html

[3] http://www.elektronik.nmp24.de/?Bauanleitungen:Metronom

Bildquelle: pixabay.com / Pictureman2014

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