Recurvebogen Pfeile
Zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2020

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Willkommen bei unserem großen Recurvebogen Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Recurvebögen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Recurvebogen zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Recurvebogen kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Recurvebogen kann einen Pfeil mit mehr Kraft beschleunigen als ein einfacher Langbogen oder andere ältere Bogenarten.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen One-Piece und Take-Down Recurvebögen. Beide Typen sind in verschieden Designs und Modellen erhältlich.
  • Take-Down Recurves bestehen aus 2 Wurfarmen und einem Mittelstück, welche einzeln auasgetauscht werden können. Eine One-Piece hingegen besteht nur aus einem ganzen Stück, allerdings spart man sich die Zeit für das Zusammenbauen vor dem Schießen.

Recurvebogen Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Recurvebogen für Anfänger

Der Recurvebogen von Toparchery ist der perfekte Bogen für Anfänger. Er ist für Rechts- und Linkshänder geeignet und hat eine Bogenlänge von 56 Zoll. Die Sehne hat dabei eine Länge von 53 Zoll und der Bogen selbst wiegt 821 Gramm.

Bisherige Kunden sind besonders begeistert von der einfachen Bedienung des Bogens und der Tatsache, dass der Recurvebogen sowohl von Links- als auch Rechtshändern bedient werden kann.

Der beste Recurvebogen für Rechtshänder

Der Recurvebogen von Outdoor-Shooter eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Er ist nur für Rechtshänder geeignet. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Bogen auch fünf Pfeile, eine Bogenschnur und sechs Zielscheiben.

Bisherige Kunden sind besonders begeistert von der Tatsache, dass der Bogen sich sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene eignet.

Der beste Recurvebogen für Rechts- und Linkshänder

Bei dem Rolan Black Snake handelt es sich um einen One-Piece Bogen. Das heißt der Bogen besteht aus einem ganzen Stück und nicht wie bei einem Take-Down aus 3 Einzelteilen.

Dadurch wird der Handschock etwas erhöht und um sich zu steigern, wird regelmäßig ein neuer Bogen benötigt, allerdings erspart man sich am Anfang die Zeit zum Zusammenbauen des Bogens.

Das beste Recurvebogen-Set

Da der Matrix in vielen Größen und mit einer großen Bandbreite an Zuggewichten erhältlich ist, empfiehlt er sich für Anfänger, die an dem Bogen wachsen möchten. Er ist besonders günstig und trotzdem von guter Qualität. Auch durch das viele Zubehör wird der Einstieg deutlich erleichtert.

Bei dem Ragim Matrix handelt es sich um einen Take-Down Bogen. Das heißt der Bogen besteht aus 3 Einzelteilen. Den 2 Wurfarmen und dem Mittelteil. Dies verringert den Handschock etwas und erleichtert es den Bogen zu transportieren. Allerdings muss vor dem Schießen auch ein bisschen Zeit ins Zusammenbauen investiert werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Recurvebogen kaufst

Wie groß soll mein Bogen sein?

Die Größe deines Bogens sollte sich an deiner Körpergröße orientieren.

Nachfolgend eine ungefähre Tabelle zur Einschätzung. Die Bogengröße wird grundsätzlich in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern.

Körpergröße Bogengröße
unter 1,50 m 54 Zoll
1,50-1,60 m 62 Zoll
1,60-1,70 m 64 Zoll
1,70-1,85 m 68 Zoll
über 1,85 m 70 Zoll

Welche Zugkraft sollte dein Bogen haben?

Die Zugkraft deine Bogens richtet sich nach deiner Maximalkraft. Wähle, gerade zu Beginn, lieber ein geringeres Zuggewicht.

Das Zuggewicht deines Bogens findest du am besten heraus, indem du verschiedene Bögen, mit verschiedenen Widerständen ausprobierst.. Wichtig ist, dass du den Widerstand gut halten kannst und vollständige Kontrolle über den Bogen im gespannten Zustand hast.

Zudem wird der Zugwiderstand grundsätzlich in Pfund (=lbs.) angegeben. Ein Pfund entspricht in etwa 0,5 kg. Solltest du nicht die Möglichkeit haben, das mal auszuprobieren, haben wir im folgenden wieder eine Tabelle, an der du dich orientieren kannst.

sportliche Aktivität Männer Frauen
Kinder bis 12 Jahre und sehr wenig Aktivität 14-20 lbs 10-16 lbs
gelegentliche sportliche Aktivität 20-28 lbs 16-24 lbs
häufige sportliche Aktivität 28-32 lbs 24-28 lbs
Leistungssportler 32-40 lbs 28-34 lbs

Wo kann ich einen Recurve kaufen?

Durch die hohe Nachfrage haben sich viele Shops für Bögen im Internet etabliert.

Viele Bögen werden auch über Amazon bestellt, allerdings sollte man sich zuerst bei den jeweiligen Herstellern und Fachshops informieren. Prinzipiell wird empfohlen sich in einem Laden einen passenden Bogen auszusuchen und diesen dann günstiger im Internet zu bestellen.

  • kostka-sport.de
  • fertigpfeil.de
  • bogensportwelt.de
  • bogensport-beier.de/shop
  • mein-bogensport.de
  • youksakka-shop.de/index.php/bogenshop-fuer-bogensport

Gibt es Bögen extra für Anfänger oder Kinder?

Diese Frage ist einfach mit Ja zu beantworten.

Viele Bögen werden als Anfängerbögen oder Kinderbögen ausgezeichnet, jedoch handelt es sich dabei nur um kleinere Modelle mit geringerer Zugkraft. Zudem sind diese Modelle meist günstiger.

Wie teuer ist ein Recurve?

Die Preise hängen von den üblichen Kriterien ab.

Qualitativ hochwertige Recurves kriegt man bereits ab 70 EUR. Der Preis steigt mit höherer Zugkraft und mit der Länge des Bogens. Auch unterscheidet sich der Preis je nach Modell und Marke. Während zu Beginn ein billiger Bogen reicht, sollte man mit zunehmender Erfahrung einen Bogen aussuchen, der einem gut in der Hand liegt. Profibogen oder nicht liegt hierbei eher im Auge des Betrachters.

Kann ich mir einen Recurve auch leihen oder mieten?

In den meisten Fällen verleihen die Bogensportvereine die ersten Bögen.

Dies liegt daran, dass man auch erst herausfinden muss, welcher Bogen zu einem passt und ob der Sport selbst einem überhaupt gefällt.. Es wird nicht verlangt, dass man zur ersten Stunde mit einem eigenen Bogengerät erscheint.

Welche Arten von Pfeilen gibt es?

Bei allen Pfeilen gilt, dass diese möglichst bunt sein sollten und große Federn haben sollten. Damit man diese nicht lange im hohen Gras suchen muss.

Da der Bogen ohne Pfeile unbrauchbar ist, werden im Folgenden die drei Pfeiltypen kurz vorgestellt.

Pfeile aus Holz

Holzpfeile sind für einen Recurve ein Tabu. Sie zerbrechen schneller und verziehen sich durch Witterung. Daher ist von diesen abzuraten.

Pfeile aus Aluminium

Pfeile aus Aluminium verbiegen bei unsachgemäßer Behandlung sehr schnell und fliegen dann nicht mehr gerade. Da man als Anfänger den richtigen Umgang erst lernen muss, wird zu Beginn von Aluminiumpfeilen abgeraten. Der Vorteil der Pfeile liegt jedoch darin, dass diese von einem Metalldetektor gefunden werden.

Pfeile aus Aluminum sind für Anfänger eher nicht geeignet. Aus Holz gemachte Pfeile sind zerbrechlich und kommen für Recurvebogen nicht in Frage.

Pfeile aus Carbon

Pfeile aus Carbon sind sehr widerstandsfähig und verbiegen nicht. Wenn der Pfeil beim Biegen knirscht, ist er gesplittert. Dies sollte auch regelmäßig sorgsam überprüft werden, da das Schießen mit einem gesplitterten Pfeil sehr gefährlich sein kann, wenn er zum Beispiel beim Lösen der Sehne noch im Bogen bricht und Splitter fliegen.

Recurvebogen Kinder

Pfeile für Recurvebögen gibt es aus Holz, Aluminium und Carbon. Am besten geeignet sind Pfeile aus Carbon, da sie sehr widerstandsfähig sind und sich nicht verbiegen. (Foto: Annie Spratt / unsplash.com)

Zudem gibt es mit Glasfasern verstärkte Kunststoffpfeile, die sogenannten Fieberglaspfeile. Diese eignen sich ebenso wie die anderen Arten zur Verwendung mit Bögen.

Welches Zubehör brauchst du zum Bogenschießen?

Grundlegend sind nur Unterarmschutz, Fingertabs und evtl. ein Köcher nötig. Für Frauen gibt es auch einen Brustschutz.

Da die Sehne des Bogens immer gegen den Unterarm schlägt und dies zu schmerzenden Verletzungen führen kann und die Richtung des Pfeils dadurch stark verzieht, ist ein Unterarmschutz Pflicht. Für Anfänger wird ein verlängerter empfohlen, da das Eindrehen des Ellbogens manchmal noch außer Acht gelassen wird.

Fingertabs sorgen auch für eine gerade Flugbahn und sind sehr billig zu kriegen.

Köcher oder auch ein Pfeilständer sind zwar nicht notwendig, da man Pfeile auch in den Boden stecken kann, damit bleiben diese aber sauber und nutzen nicht so schnell ab.

Für Frauen ist ein Brustschutz, bei richtiger Technik, auch Pflicht, da alles andere zu schweren und schmerzhaften Verletzungen führt. Das Zubehör abschließend aufzuführen ist hier, ob der Vielzahl, nicht möglich, jedoch wird alles weitere erst mit zunehmender Profession relevant und hindert davor stark den Lernprozess.

Es ist wichtig, den nötigen Schutz zu tragen, damit Verletzungen vermieden werden können.

Was unterscheidet einen Recurve von anderen Bögen?

Ein Recurvebogen unterscheidet sich von klassischen Bögen darin, dass die beiden Wurfarme vom Schützen weggebogen sind. Daher auch der Name „Recurve“.

Durch die Biegung der Wurfarme kann mehr Kraft auf den Pfeil übertragen werden und der sogenannte „Handschock“ wird enorm verringert. Zudem hat der Recurve, im Gegensatz zu alten Bögen, ein Bogenfenster.

Vorteile
  • Bessere Energieübertragung auf den Pfeil
  • Stark verminderte Schockwirkung
  • Billiger als Compoundbögen
  • Perfekter Bogen für Anfänger
Nachteile
  • Weniger Anbaumöglichkeiten
  • Hohe Zugkraft schwer zu kontrollieren

Dies ist einfach ein großer Ausschnitt im Mittelstück, der es ermöglicht den Pfeil gerade nach vorne zu schießen und nicht leicht links, oder recht am Bogen vorbei. Dies erleichtert das Zielen enorm.

Allerdings ist ein Recurve mit einem Compound technisch nicht vergleichbar. Mit einem Compound hat man eine höhere Zugkraft deutlich besser im Griff und auch etwas mehr Anbaumöglichkeiten für Zubehör.

Entscheidung: Welche Arten von Recurves gibt es und welche ist die richtige für dich?

Als olympische Disziplin ist der Bogensport in der breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden und immer mehr Hersteller wollen ihre Modelle verkaufen. Auf dieser Seite wird dir geholfen dich für den richtigen, zu dir passenden Bogen zu entscheiden.

Wir helfen dir bei der Suche nach dem idealen Bogen für dich. Grundlegend ist ein Recurvebogen als Einsteigerbogen deutlich besser geeignet, als seine Brüder. Aber auch für die Profis ist ein Recurve geeignet und nicht leicht zu meistern.

Was ist ein Take Down Recurve und was sind seine Vorteile gegenüber traditionellen Recurves?

Take Down Bögen bezeichnen Bögen, die aus einzelnen Teilen bestehen, welche auch ersetzbar sind. Traditionelle Recurves bestehen hingegen nur aus einem Stück.

Gerade für Anfänger sind Take Downs zu empfehlen, da mit zunehmender Kraft und Übung Wurfarme mit höheren Zugkräften sinnvoll werden. So muss man nicht jedesmal einen neuen Bogen kaufen. Auch erleichtert es den Transport. Dies sollte man bedenken, zumal manche Bögen mehr als 1,70 m messen.

Auch die Schockwirkung am Handstück wird weiter verringert, weil der Übergang vom Wurfarm zum Mittelteil dämpfend wirkt.

Durch das Auseinanderbauen kann man die einzelnen kleinen Teile leichter transportieren. Und bei einem kaputten Teil kann man sich einfach ein neues kaufen. Allerdings muss man vor dem Schießen den Bogen jedes Mal erst zusammenbauen. Dies gelingt nach einiger Zeit allerdings in unter 5 Minuten.

Einigen Schützen stoßen auch die Schrauben und das Aussehen negativ auf, dies ist jedoch reine Geschmackssache.

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Vorteile zusammengefasst:

  • Ersetzbare Einzelteile
  • Einfacherer Transport
  • Geringere Schockwirkung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bögen vergleichen und bewerten

Im Folgenden werden wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Recurvebögen vergleichen und bewerten kannst. Damit wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Sportgerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst sind es folgende Punkte

  • Bogentyp
  • Bogengröße
  • Zuggewicht
  • Artikelgewicht
  • Nutzhand
  • Material
  • Farbe
  • Eignung für Kinder
  • inkl. Pfeile
  • inkl. Armschutz
  • inkl. Koffer
  • Anbaumöglichkeiten

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Bogentyp

Es gibt Take-Downs und One-Pieces. Ein One-Piece besteht aus einem Stück, wohingegen ein Take-Down meistens aus drei Stücken besteht: ein Mittelstück und zwei daran anzubringende Wurfarme.

Zwar hat der Take-Down den Nachteil, dass er meist etwas teurer ist und vor dem Benutzen zusammengebaut werden muss, aber er hat auch viele Vorteile.

Beim Take-Down hat man weniger Handschock, was das Schießen deutlich angenehmer macht. Zudem ist der Tansport leichter und, gerade als Anfänger von Vorteil, man kann die Teile einzeln austauschen und so die Zugkraft erhöhen ohne einen neuen Komplettbogen kaufen zu müssen.

Bogengröße

Die Größe deines Bogens richtet sich nach deiner Körpergröße.

Solltest du dir unsicher sein, wähle lieber einen etwas größeren Bogen, da dieser Fehler eher verzeiht als ein kleiner Bogen. Wir haben zur Orientierung eine Tabelle zusammengestellt, die du weiter oben unter “Wie groß soll mein Bogen sein?” findest.

Zuggewicht

Das Zuggewicht bestimmt die Kraft die benötigt wird um den Bogen vollständig zu spannen.

Umso höher das Zuggewicht umso mehr Kraft benötigst du, aber umso mehr Kraft wird auch auf den Pfeil übertragen, der dann weiter und gerader fliegt. Doch zu Beginn ist es besser ein niedrigeres Zuggewicht zu wählen, welches du beherrscht, damit du erstmal die Technik richtig lernen kannst.

Ein hohes Zuggewicht bedeutet, dass der Bogen schwieriger zu spannen ist. Gerade am Anfang sollte deshalb auf Recurvebögen mit niedrigerem Zugewicht zurückgegriffen werden. (Foto: Harishan Kobalasingam / unsplash.com)

Wir haben zur Orientierung eine Tabelle zusammengestellt, die du weiter oben unter “Welche Zugkraft sollte dein Bogen haben?” findest.

Artikelgewicht

Das Gewicht eines Bogens ist sehr wichtig, da der Bogen mit ausgestrecktem Arm über längere Zeit gehalten werden muss.

Daher ist ein leichterer Bogen fast immer von Vorteil. Als Fortgeschrittener ist es sinnvoll zum Training einen schwereren Bogen zu benutzen, um Kraft aufzubauen und im Turnierfall den Bogen länger halten zu können, ohne, dass der Arm anfängt zu zittern.

Nutzhand

Die Nutzhand ist die Hand mit der du die Sehne ziehst. Wenn du Rechtshänder bist, brauchst du wahrscheinlich auch einen Rechtshänderbogen. Viele Leute bestimmen ihre Hand auch nach dem dominanten Auge.

Die Hand entspricht dann dem dominanten Auge, das heißt, wenn dein rechtes Auge dominant ist, brauchst du einen Bogen für Rechtshänder.

Es gibt eine einfache und schnelle Methode zu bestimmen, welches Auge dominant ist. Forme mit deinem Daumen und deinem Zeigefinger einen Ring, so als ob du „ok“ anzeigen wolltest. Schaue nun mit beiden Augen durch diesen Ring hindurch auf ein entferntes, kleines Objekt.

Nun schließe zuerst das eine und dann das andere Auge. Bei einem Auge bleibt das Objekt innerhalb des Kreises, beim anderen verschiebt sich der Kreis. Das Auge welches offen ist, wenn das Objekt im Kreis verbleibt ist das dominante Auge. Da man mit dem dominanten Auge besser sieht und nur mit einem Auge zielt ist diese Variante besonders sinnvoll.

Material

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Es gibt 4 Arten von Materialien für die Wurfarme des Bogen

  • Glasfaser
  • Holz
  • Kunststoffe
  • Karbon

Glasfaser

Glasfaser kommt fast immer auf der Oberfläche der Wurfarme zum Einsatz, da es die benötigte Elastizität liefert. Die Elastizität ist eine grundlegende Eigenschaft für die Endgeschwindigkeit des Bogens.

Holz

Holz ist auch heutzutage meist noch der Kern eines Bogens und verleiht den Bögen die Struktur, also Form.

Kunststoff

Kunststoff ersetzt in manchen Fällen das Holz und macht ist deutlich leichter. Zudem ist der Kern gleichmäßiger, da Kunstoff eben kein Naturprodukt ist. Allerdings ist Kunststoff nicht so gut geeignet wie Holz, weil es deutlich schneller spröde wird und schneller ausleiert.

Karbon

Karbonfasern werden manchmal zur Verstärkung in den Bogen eingearbeitet, um Stabilität und Elastizität zu erhöhen. Ein moderner Bogen besteht aus 10 bis 20 Lagen verschiedener Materialien. Die gängigsten Kombis sind Holz mit Glasfasern und Kunststoffe mit Karbonfasern.

Farbe

Bei der Farbe kann man ganz seinen eigenen Vorlieben nachgehen.

Allerdings sollte man bei bestimmten Farben, wie Camouflage gucken, dass die Pfeile nicht die gleiche Farbe haben, da man diese sonst nur sehr schwer wiederfindet. Dies ist insbesondere im Wald oder bei hohem Gras zu beachten.

Eignung für Kinder

Kindergeeignete Bögen sind meist kleiner und haben ein geringeres Zuggewicht.

Dies macht den Bogen handlicher für das Kind und auch weniger gefährlich, daher ist es sinnvoll für Kinder einen Bogen zu kaufen, der als solcher ausgezeichnet ist.

Inkl. Pfeile

Da gute Pfeile meist nicht billig sind, freut man sich, wenn die ersten schon dabei sind. Auch erspart man sich das Recherchieren nach den richtigen Pfeilen für diesen Bogen.

Allerdings sollte man schauen, dass es sich auch wirklich um gute Pfeile handelt. Zudem sollte man, wie oben bereits erwähnt, nach der Farbe gucken.

Sollten dir die Pfeile allerdings liegen und von guter Qualität sein, bestelle diese einfach nach.

Inkl. Armschutz

Ein Armschutz ist zwar kein großer Kostenpunkt, trotzdem ist es bequemer den Armschutz direkt dabei zu haben. Allerdings sollte man auch hier auf die Qualität achten. Für Anfänger ist ein Armschutz zu empfehlen, der auch den Ellbogen bedeckt.

Zudem sollte der Armschutz aus einem weichen Stoff bestehen und nicht hart oder aus Plastik sein, weil der Armschutz dann selber gegen den Arm schlägt und hartes Material den Pfeil noch stärker ablenkt als der Arm selber.

Inkl. Koffer

Ein guter gepolsterter Bogenkoffer ist sehr teuer. Zudem muss er zu dem Bogen passen.

Dennoch ist ein Koffer zum Transport sehr nützlich. Er ist nicht nur leicht zu transportieren, sondern schützt den Bogen auch vor Schäden, anders als einfache Taschen.

Anbaumöglichkeiten

Bevor du dir einen Bogen kaufst, solltest du dir auch überlegen ob und wieviele Zusätze du an deinem Bogen anbauen willst. Diese Zusätze können zum Beispeil sein: Wasserwagen, Visiere oder Stabilisatoren.

Manche Leute kombinieren auch gerne verschiedene Visiere, da verschiedene Visiere für verschiedene Reichweiten geeignet sind. Je nach deinen Zielen mit dem Bogen solltest du dir darüber vorher Gedanken machen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Recurvebogen

Wie muss ich meinen Bogen pflegen?

Oberste Regel für alle Bögen ist, dass die Sehne nie ohne eingelegten Pfeil angespannt und losgelassen wird. Dies führt dazu, dass die Energie, die für einen Pfeil gedacht ist, auf die Struktur des Bogens übertragen wird und diese brüchig macht. Dies kann zu schweren Unfällen führen.

Zudem musst du den Bogen, solange du ihn nicht benutzt, entspannen und die Sehne abnehmen. Der Bogen sollte nie im gespannten Zustand gelagert werden. Bei einem Holzbogen ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu nass wird. Zudem kann man diesen ab und an mit Pflegeöl behandeln.

Ansonsten ist ein Bogen relativ pflegeleicht. Er sollte ab und zu mit einem feuchten, nicht nassen, Lappen sauber gemacht werden. Sollte das Griffstück mit Leder umbunden sein, kann dieses, falls sichtbare Schäden bestehen, ausgetauscht werden. Die Sehne sollte eventuell ab und zu gewachst werden, ist jedoch bei modernen Recurves höchstens einmal im Jahr notwendig.

Die Sehne des Bogens sollte nur dann angespannt werden, wenn der Bogen verwendet wird.

Brauche ich einen Waffenschein für einen Bogen?

Der Bogen unterliegt in Deutschland nicht dem Waffengesetz, da er ein Sportgerät ist, daher wird kein Waffenschein oder ähnliches notwendig. Dies befreit jedoch nicht von der besonderen Verantwortung die ein Bogen mit sich bringt.

Was ist 3D Bogenschießen?

3D Bogenschießen bezeichnet die Jagd auf detailgetreue Tiernachbauten oder ausgestopfte Tiere. Diese werden meistens im Wald versteckt um eine echte Jagd nachzustellen. Die Jagd auf echte, lebende Tiere ist in Deutschland verboten!

Was unterscheidet einen Langbogen von einem Recurve?

Um einen Langbogen mit gleicher Zugkraft zu beherrschen wird deutlich mehr Kraft benötigt und trotzdem wird weniger Energie auf den Pfeil übertragen. Daher wird mit Langbögen meist deutlich höher geschossen.

Wie oben schon erwähnt wird beim Langbogen auch links oder recht am Bogen vorbeigeschossen, was das Zielen für Anfänger erschwert.

Was unterscheidet einen Compound von einem Recurve?

Ein Compoundbogen ist ein sehr moderner Bogen; durch die Flaschenzugtechnik kann er im ausgezogenen Zustand eine große Menge Energie speichern. Das Ausziehen ist hierbei schwerer als das Halten im ausgezogenen Zustand. Dies erleichter das Zielen und lässt einen größere Zugkräfte kontrollieren.

Zudem gibt es viel Zubehör für Compounds und mehrere Anbaumöglichkeiten am Bogen. Der Bogen ist ideal für die Jagd. Man kann mit gespanntem Bogen im Wald laufen und beim Entdecken eines Tieres die Sehne Lösen.

Dies erspart die Zeit, die man bei anderen Bögen zum Spannen benötigen würde. Daher ist man nicht auf ein Anschleichen oder Verstecken angewiesen um ein Tier zu erlegen. Man sollte jedoch auch bedenken, dass das Zusammenbauen des Recurves deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als bei anderen Bögen. In diesem Video noch einmal eine Kurzvorschau aller Pfeile:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.bogenundpfeile.de/Bogenschiessen/Einsteigerbogen.html

[2] http://www.bogenundpfeile.de/Materialkunde/Mittelteil.html

[3] http://www.bogenundpfeile.de/Stilarten/

[4] http://sportbogen.psvreutlingen.de/images/pdf/Anfaengertipps-zur-Ausrstung.pdf

Bildquelle: Annie Spratt / unsplash.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Dennis hat sein kleines Hobby zum Beruf gemacht und einen Laden für Sportwaffen, Werkzeuge und Bastelbedarf eröffnet. Seine große Kompetenz überzeugt die Kunden immer wieder.