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Zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2021

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Ob für den Tagestrip, die mehrtägige Wanderung oder den mehrwöchigen Auslandsaufenthalt: Trekkingrucksäcke sind praktisch und vielseitig einsetzbar. Du kannst sie genau an deinen Körper anpassen, außerdem haben sie viel Stauraum und sind bequem zu tragen. Sie haben viele Vorteile gegenüber Standardrucksäcken und sind für eine längere Wandertour unabdingbar.

Mit unserem Trekkingrucksack Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, den für dich besten Trekkingrucksack zu finden. Wir haben Rucksackvarianten für Tages- und Mehrtagestouren, Backpacking-Touren, Kletter- sowie Skitouren miteinander verglichen, um dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich zu machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Trekkingrucksäcke gibt es in zahlreichen Varianten für fast jeden Anspruch, egal ob für den Tagestrip, die mehrtägige Wandertour, die Klettertour, Skitour oder die Pilgerreise.
  • Anhand eines individuell verstellbaren Tragsystems kannst du den Rucksack durch Schulter-, Brust- und Hüftgurte genau an deinen Körper anpassen, um deinen Rücken zu schonen und die Traglast optimal zu verteilen.
  • Qualitative Trekkingrucksäcke verfügen über eine gute Ausstattung, wie beispielsweise eine optimale Verteilung der Fächer und Taschen, gute Befestigungsmöglichkeiten und eine integrierte Trinkvorrichtung.

Trekkingrucksäcke im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Trekkingrucksäcke gibt es viele auf dem Markt. Doch nicht alle Rucksäcke überzeugen in ihrer Qualität des Materials und der Ausstattung. Wir haben dir im Folgenden die besten Trekkingrucksäcke herausgesucht, um dich bei der Auswahl zu unterstützen.

Der beste Allround Trekkingrucksack

Der HOMIEE Wanderrucksack umfasst 45 Liter, ist wasserdicht und universell als Trekkingrucksack, Wander- und Reiserucksack einsetzbar. Er eignet sich zum Wandern, Radfahren, Klettern, Bergsteigen oder für weitere sportliche Aktivitäten. Die verstellbaren Schulter- , Taillen- und Brustgurte ermöglichen eine gute Passform, sodass der Rucksack mehrere Stunden am Stück getragen werden kann.

Mit einem Gewicht von 0,7 Kilogramm ist der Rucksack sehr leicht und kann zusammengefaltet auch gut als zusätzliche Verstaumöglichkeit mitgenommen werden. Der Trekkingrucksack hat zudem eine Air-Mesh-Rückwand, welche für eine gute Luftzirkulation am Rücken sorgt. Zudem besteht er aus hochwertigem, widerstandsfähigem 420D-Nylongewebe, welches außerdem wasserabweisend ist.

Bewertung der Redaktion: Wer einen vielseitigen Trekkingrucksack für den Sport oder eine ausgiebige Wanderung sucht, macht mit diesem Modell nichts falsch. Für eine längere Reise im Ausland solltest du allerdings zu einem größeren Modell greifen.

Der beste Trekkingrucksack für einen Tagestrip

Der NEEKFOX Daypack umfasst 35 Liter und ist ein Ultraleicht-Rucksack, der für verschiedene Sport- und Outdoor-Aktivitäten einsetzbar ist. Durch das verdickte Nylongewebe ist er sehr langlebig und belastbar. Er hat S-förmige Schultergurte, die sich gut an den Körper anpassen lassen. Der Trekkingrucksack verfügt über ein Hauptfach mit Reißverschluss, zwei Reißverschlusstaschen vorne, zwei Mesh-Seitentaschen und mehrere Innentaschen.

Der Rucksack ist mit 0,41 Kilogramm sehr leicht und lässt sich in einer praktischen Tasche ganz einfach zusammenfalten und verstauen. Durch das Nylongewebe ist er wasserabweisend und schützt so vor Regen. So hält er auch Verschleiß besser stand als herkömmliches Polyester.

Bewertung der Redaktion: Dieser leichte Trekkingrucksack ist ein idealer Begleiter für einen Tagesausflug oder als zusätzliches Reisegepäck. Für anspruchsvolle Wanderungen ist er aufgrund der mangelnden Stabilität jedoch eher nicht geeignet.

Der beste Trekkingrucksack für Backpacker

Der MOUNTAINTOP Outdoor Trekkingrucksack umfasst 80 Liter und hat damit eine gute Größe für eine Backpacking-Tour. Er misst 36 x 25 x 83 cm und hat ein integriertes Tragesystem, welches der entsprechenden Rückenlänge einstellbar ist (S, M, L). Der Trekkingrucksack liegt eng am Rücken an, wodurch eine gute Kontrolle gegeben ist. Er wird inklusive einer Regenhülle in der Bodentasche geliefert.

Der Backpacker Rucksack ist mit vielen Fächern ausgestattet und verfügt über eine interne Trennwand. Damit du jederzeit dein Equipment gut erreichen kannst, hat er eine zusätzliche Frontöffnung. Der ergonomische Hüftgurt, die Schultergurte und der Rücken sind angenehm gepolstert. Zudem besitzt der Rucksack Kompressionsriemen, um weitere Gegenstände zu befestigen, sowie eine Vorrichtung für ein Trinksystem (3 Liter) und einen einstellbaren Brustgurt mit Signalpfeife.

Bewertung der Redaktion: Dieser Outdoorrucksack eignet sich besonders für längere Reisen, Backpacking-Trips oder Mehrtagestouren mit Zelt. Alles, was du für eine ausgedehnte Tour benötigst, kannst du in diesem Modell bequem unterbringen.

Der beste Trekkingrucksack für die mehrtägige Wandertour

Der Lixada Trekkingrucksack hat ein Volumen von 50 Litern und ist damit optimal für mehrtägige Reise oder Trekkingtour geeignet. Hergestellt ist der Rucksack aus hochwertigem Oxford- und Polyestergewebe. Damit ist er wasserabweisend und reißfest. Zudem hat er eine integrierte Verstärkung für zusätzliche Stabilität.

Durch viele geräumige Fächer bietet der Rucksack Platz für jegliche Ausrüstung. Die verstellbaren S-förmigen Schultergurte mit Mesh-Polsterung sowie die Mesh-Rückwände sorgen für ein optimales Tragegefühl und eine gute Luftzirkulation am Rücken. Der Trekkingrucksack verfügt über mehrere außenliegende D-Ringe und Gurte zur Befestigung von Wanderstöcken, einem Zelt oder anderer Ausrüstung. Durch das integrierte Trinksystem mit Wasserblase kannst du außerdem Wasser zu dir nehmen, ohne zur Flasche greifen zu müssen.

Bewertung der Redaktion: Wenn du eine längere Wanderung, Fahrradtour oder auch mehrtägige Reise unternehmen möchtest, ist der Rucksack genau der Richtige für dich. Für einen Tagestrip ist er jedoch zu groß.

Der beste Trekkingrucksack für Kletterer


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (16.09.21, 12:35 Uhr), Sonstige Shops (25.09.21, 07:37 Uhr)

Der Mammut Uni Kletterrucksack Neon Light ist ein ultraleichter Trekkingrucksack. Durch die kurze, schlanke Form sowie die integrierten Schlaufen ist er ein idealer Begleiter zum Fels- oder Eisklettern. Das Volumen beträgt 12 Liter und er hat eine Größe von 48 x 25 x 20 cm. Er verfügt über eine Netzinnentasche, sowie eine kleine und große Front-Tasche mit Reißverschluss.

Der Kletterrucksack ist durch ein separates Fach außerdem Trinksystem kompatibel. Hauptmaterial des Rucksacks ist 100 % Polyamid. Geliefert wird er mit einem abnehmbaren Hüftgurt den du auch leicht verstauen kannst. Die Daisy-Chain-Halterung sorgt für zusätzliche Stabilität.

Bewertung der Redaktion: Der Rucksack ist perfekt für eine Klettertour geeignet. Aufgrund der kleinen Größe ist er jedoch eher nicht für Mehrtagestouren einsetzbar.

Der beste Trekkingrucksack für die Skitour

Der Unigear Skitourenrucksack eignet sich perfekt für eine Skitour, eine Wanderung, zum Radfahren oder generell zum Wintersport. Er hat ein Volumen von 30 Liter. Der Rucksack verfügt über viele Innen- sowie Außenfächer, in denen Ausrüstung wie Eispickel, Skistöcke, Bekleidung oder sogar ein Snowboard transportiert werden kann. Das Hauptfach ist gepolstert. Dort besteht auch die Möglichkeit, eine 3-Liter-Trinkblase zu verstauen.

Zusätzlich gibt es ein externes Fach aus Samt für deine Skibrille. Die S-förmigen Schultergurte und der Rückenprotektor passen sich deinem Rücken perfekt an. Auch der Hüftbereich ist gut gepolstert. Der verstellbare Brustgurt verhindert das Verrutschen des Rucksacks. Am Schultergurt und Hüftgurt befinden sich zudem reflektierende Streifen. Der gesamte Rucksack ist wasserabweisend, sowie kratzfest und verschleißfest, sodass du dir auch unter extremen Schnee- und Kältebedingungen keine Sorgen machen musst.

Bewertung der Redaktion: Der Unigear Skitourenrucksack ist perfekt für den Wintersport einsetzbar. Aufgrund seiner Größe eignet er sicher eher für Tagestouren.

Trekkingrucksäcke: Kauf- und Bewertungskriterien

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an Varianten von Trekkingrucksäcken entscheiden kannst. Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Outdoorrucksäcke miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Damit du gut auf deine nächste Tour vorbereitet bist, erklären wir dir die einzelnen Kriterien im Folgenden genauer.

Verwendungszweck

Natürlich kommt es bei deiner Entscheidung darauf an, für welchen Zweck du deinen Trekkingrucksack benötigst. Planst du eine kurze Wanderung in der Region oder eine Reise ins Ausland? Hältst du dich in den Bergen auf oder eher am Meer?

Grundsätzlich ist ein Trekkingrucksack für längere Wanderungen immer eine gute Wahl. Möchtest du Wanderstöcke mitführen, Ersatzkleidung oder sogar einen Schlafsack? Je nach Länge der Reise und Art der Unternehmung kannst das Volumen, die Ausstattung und das Material für deinen Trekkingrucksack bestimmen.

Passform

Die richtige Passform deines Trekkingrucksacks ist für ein bequemes Tragen sehr entscheidend. Dadurch schonst du außerdem deinen Rücken. Wichtig ist eine ausreichende Polsterung, welche dem Rücken die nötige Stabilität verleiht und für einen hohen Tragekomfort sorgt.

Auch die Gurte spielen eine entscheidende Rolle. Such dir grundsätzlich lieber ein Modell mit weniger Gurten, denn bei zu vielen besteht eine höhere Gefahr unterwegs hängenzubleiben. Die wichtigsten Gurte sind die Hüftgurte, Schultergurte und Brustgurte.

Entscheidend bei einem Trekkingrucksack ist ein gutes Tragesystem.

Bei Trekkingrucksäcken spielt das Tragesystem bzw. Tragegestell eine wichtige Rolle. Es stellt das Innengestell im Rucksack dar und wird in unterschiedlichen Formen verbaut. Du erkennst es an der leichten Wölbung des Rucksacks am Rücken.

Das Gestell sorgt dafür, dass weniger Reibungspunkte entstehen und so übermäßiges Schwitzen verhindert wird. Viele Hersteller integrieren außerdem Netzrücken, wodurch die Luft besser zirkulieren kann.

Volumen

Der Stauraum bzw. das Volumen deines Trekkingrucksacks ist immer in Litern angegeben. Bei Angaben wie „55 L + 10“ stehen die “+ 10” für zusätzlichen Stauraum an der oberen Öffnung des Rucksacks. Trekkingrucksäcke sind nach unterschiedlichen Literangaben aufgeteilt. Denn je nach Zweck bzw. Art der Reise benötigst du unterschiedlich viel Gepäck.

Es gibt auch eine Formel, mit der du das geeignete Volumen berechnen kannst:

  • Frauen: Körpergewicht in Kilo x 1 = maximales Volumen
  • Männer: Körpergewicht in Kilo x 0,85 = maximales Volumen

Schwankst du zwischen zwei Größen, greife lieber zur kleineren Variante. Denn bei einem größeren Trekkingrucksack packt man sonst schnell zu viel ein, was zu einem Überladen führt und damit deinen Rücken zu stark belastet.

Material

Auch beim Material gibt es einige Punkte zu beachten. Bei längeren Wanderungen kann sich das Wetter schnell ändern. Wenn es plötzlich anfängt zu regnen, ist es daher wichtig, dass dein Trekkingrucksack wasserdicht ist.

Dafür gibt es Materialien, welche das Wasser abperlen lassen. Auch gibt es die Option, sich als zusätzlichen Nässeschutz eine Regenhülle zu kaufen. Bei vielen Rucksäcken ist diese bereits im Set dabei.

Es gibt sogar spezielle Imprägniermittel für Trekkingrucksäcke, welche den Abperl-Effekt verstärken.

Zudem sollte das Material abriebfest sein, da der Rucksack z. B. durch das Auf- und Absetzen stark beansprucht wird. Achte daher auf eine gewisse Qualität der verwendeten Materialien. Dies ist auch wichtig für die Stabilität, damit der Rucksack das Gepäck sicher tragen kann.

Ausstattung

Ein guter Trekkingrucksack ist mit einigen wichtigen Fächern ausgestattet. Dazu gehört ein großes Hauptfach im Hüftbereich, wo auch ein Schlafsack hineinpasst. Daneben sollte der Rucksack ein mittelgroßes Fach am Rücken haben und ein kleines Fach obenauf bzw. eine Deckeltasche, wo sich kleinere Gegenstände gut verstauen lassen, auf welche du schnell Zugriff benötigst.

Rucksäcke, bei denen das große Fach nur von oben beladen werden kann, nennt man Toploader. Modelle, wo das Hauptfach direkt aufgeklappt werden kann, werden als Frontloader bezeichnet.

Des Weiteren kommt es darauf an, welches Wasserbehältnis du benutzt. Einige Rucksäcke sind mit einem sogenannten Bladder ausgestattet, eine Trinkblase, wodurch du Wasser aus einem Schlauch zu dir nehmen kannst. Verwendest du einen solchen, benötigst du ein passendes Fach, entweder im Inneren direkt am Rücken oder ein verschließbares Fach an der Außenseite, zur Unterbringung.

Benutzt du eine Wasserflasche sollte diese, z. B. durch Taschen auf Taillenhöhe, leicht zugänglich sein. Wichtig sind außerdem Befestigungsmöglichkeiten am Trekkingrucksack, um auch außen Gegenstände anbringen zu können.

Trekkingrucksäcke: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden wollen wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Trekkingrucksack beantworten. Wir haben die Fragen für dich herausgesucht und beantworten sie in Kürze. So möchten wir dir dabei helfen, dich optimal auf deine nächste Wandertour vorzubereiten.

Für wen eignet sich ein Trekkingrucksack?

Ein Trekkingrucksack eignet sich, sobald du eine längere Wanderung mit entsprechender Ausrüstung unternehmen möchtest. An dieser Stelle reicht ein einfacher Sportrucksack nicht mehr aus, da er nicht die ausreichende Stabilität und Größe bietet. Auch das Trage- und Gurtsystem ist bei Trekkingrucksäcken ausgefeilt, damit die Last des Gepäcks über den ganzen Körper verteilt wird. Zudem ist ein Trekkingrucksack anders gepolstert, als ein herkömmlicher Rucksack.

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Ein Trekkingrucksack unterscheidet sich vor allem durch ein stabiles Tragesystem und die Outdoor-Ausstattung von einem herkömmlichen Rucksack. (Bildquelle: S & B Vonlanthen / unsplash.com)

Diese Art der Outdoorucksäcke bietet außerdem viele verschiedene Ausstattungen. Je nach Anspruch und Vorhaben, z. B. zum Klettern oder für Skitouren findest du ein passendes Modell. Sobald du eine längere Tour oder Reise vorhast, greife unbedingt zu einem Trekkingrucksack, denn dieser bietet viele Vorteile und entlastet vor allem deinen Rücken.

Welche Arten von Trekkingrucksäcken gibt es?

Die verschiedenen Arten und Einsatzbereiche für Trekkingrucksäcke werden nach dessen Volumen klassifiziert. Folgende Varianten gibt es:

Art Vorteile Nachteile
Trekkingrucksack für den Tagesausflug / Daypack (bis 35 Liter) Eignung auch als zusätzliches Handgepäck, City- oder Tagesrucksack, wenig Gewicht, Alternative zu einer Handtasche, kompakt Sehr wenig Stauraum
Trekkingrucksack für die mehrtägige Wandertour (35 bis 50 Liter) Alles Nötige für eine mehrtägige Wandertour wird leicht verstaut, Platz auch für Klettersteigausrüstung, multifunktional z. B. als Arbeitsrucksack, relativ leicht und kompakt Kein Platz für größere Gegenstände wie Zelt, Gaskocher oder Isomatte
Klassischer Trekkingrucksack (50 bis 70 Liter) Für längere Trekkingtour, gut für Frauen geeignet, viel Stauraum, auch als Reiserucksack verwendbar Nur für lange Wanderungen geeignet, eher groß und sperrig
Für Auslandsaufenthalt (ab 70 Liter) Sehr viel Stauraum, gut für große Personen geeignet, für Backpacker und Pilgerer geeignet, teilweise abnehmbarer Daypackrucksack integriert Sehr groß und sperrig, schwer, nur für lange Wanderungen mit viel Gepäck geeignet

Wie du siehst, gibt es viele verschiedene Varianten von Trekkingrucksäcken. Deshalb solltest du individuell je nach Zweck und Bedürfnissen das richtige Modell für dich wählen.

Was kostet ein Trekkingrucksack?

Wie viel du für deinen Trekkingrucksack ausgeben möchtest, richtet sich nach deinem Vorhaben, der Größe des Rucksacks, sowie nach Qualität und Marke. Hier erhältst du eine Übersicht über die einzelnen Preisklassen:

Kategorie Preisspanne
Tagesrucksack / Daypack, Freizeit ca. 10 – 200 €
Mehrtagesrucksack ca. 40 – 400 €
Backpacking, Pilgern, autarkes Trekking ca. 50 – 400 €
Kletterrucksack ca. 40 – 200 €
Skitourenrucksack ca. 40 – 200 €

Du hast bestimmt bemerkt, dass die Preisspanne sehr hoch ist. Wähle das passende Modell nach deinen Ansprüchen und lasse dich am besten in einem Fachgeschäft beraten, welcher Trekkingrucksack der Richtige für dich ist.

Wo kann ich einen Trekkingrucksack kaufen?

Trekkingrucksäcke sind sowohl im Outdoor-Fachgeschäft, als auch im Internet erhältlich. Vorteil am Fachgeschäft ist, dass du hier eine kompetente Beratung erhältst und den Rucksack probetragen kannst. Im Internet stehen dir dennoch Erfahrungsberichte von anderen Kunden zur Verfügung.

Unseren Recherchen nach findest du Trekkingrucksäcke bei diesen Fachhändlern und Internetseiten:

  • Amazon.de
  • Bergzeit.de
  • Sportscheck.de
  • Decathlon.de
  • Intersport.de
  • Ebay.de

Alle Trekkingrucksäcke, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du ein Modell gefunden hast, das dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Trekkingrucksack?

Da ein Trekkingrucksack in so vielen Größen erhältlich ist, gibt es keine eindeutige Alternative. Jedoch gibt es zwei weitere Varianten eines Trekkingrucksacks:

Alternative Merkmal
Ultraleichtrucksack (30 bis 60 Liter) Kein Tragesystem, sehr leicht, kein Belüftungssystem, Isomatte wird zur Stabilisierung verwendet, in verschiedenen Rückenlängen erhältlich, meist große Außentaschen, keine Trinksystemvorbereitung
Tourenrucksack (25 bis 42 Liter) Für Touren mit weniger Gepäck ausgelegt, mit verschiedenen Ausstattungen erhältlich – z. B. für Kletter-, Hütten-, Hoch- oder Skitouren, mit Tragegestell und Hüftgurt, schlanke Form, leicht, Abriebschutz, leichtes Tragesystem, körpernaher Sitz

Ob klassischer Trekkingrucksack, Tourenrucksack oder Ultraleichtrucksack – jede der Rucksäcke hat gewisse Vorteile, die nicht zu verachten sind. Überlege dir immer, ob du den Rucksack nur einen bestimmten Zweck nutzen möchtest, oder dieser universell einsetzbar sein soll.

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Für Ski- oder Klettertouren gibt es spezielle Rucksäcke, die Fächer und Befestigungsmöglichkeiten für die entsprechende Ausrüstung integriert haben. (Bildquelle: Asoggetti / unsplash.com)

Einige Tourenrucksäcke sind beispielsweise nur speziell auf den jeweiligen Sport ausgelegt. Mach dir daher im Vorhinein Gedanken darüber, welche Art von Rucksack der Passende für dich ist und überlege genau, welche Größe und Ausstattung dein Outdoorucksack haben soll.

Wie schwer sollte mein Trekkingrucksack maximal sein?

Welches Gewicht und welche Größe du für deinen Trekkingrucksack wählst, kommt vor allem darauf an, für welche Art der Reise du den Rucksack verwendest. Jedoch gibt es einige Anhaltspunkte, nach denen du dich richten kannst. Bei der Verteilung des Gewichtes kannst du dich nach diesen Angaben halten:

  • 25 Prozent bis 35 Prozent auf den Schultern
  • 65 Prozent bis 75 Prozent auf den Hüften

Da beim Tragen des Rucksacks ca. 70 Prozent der Hauptlast auf den Hüften liegt, ist vor allem in diesem Bereich eine ausreichende Polsterung sehr wichtig. Grundsätzlich sollte das Gewicht deines Rucksacks ein Viertel deines Körpergewichts nicht überschreiten.

70 Prozent der Hauptlast des Rucksacks liegt auf den Hüften.

Optimal ist, wenn das Gewicht deines beladenen Trekkingrucksacks, je nach Eigengewicht, zwischen 10 und 16 Kilogramm liegt.

Beachte, dass Trinkflaschen dabei noch nicht einberechnet sind. Achte unbedingt darauf, dass dein Rucksack nicht zu schwer ist. Dies kann sich sonst erheblich auf die Gesundheit deines Rückens auswirken.

Wie erkenne ich, dass mein Trekkingrucksack richtig sitzt?

Deinem Rücken zuliebe sollte das Gewicht im Rucksack zunächst optimal verteilt sein. Die schwersten Gepäckstücke sollten etwa in die Mitte der Schulterblätter nahe dem Rücken. Außerdem muss die Rückenlänge richtig eingestellt werden. Hersteller bieten hierfür Größentabellen, nach denen du dich richten kannst. Grundsätzlich sollte dein Rucksack nicht über den Kopf herausragen und über dem Gesäß sitzen.

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Der passende Sitz des Trekkingrucksacks ist sehr wichtig um den Rücken zu schonen. Grundsätzlich sollte er nicht über den Kopf herausragen und oberhalb des Gesäßes sitzen.  (Bildquelle: Lucas Favre / unsplash.com)

Die Hüftträger sollten so eingestellt werden, dass die Hüftpolster genau auf dem Beckenknochen liegen. Die Schultergurte stellst du so ein, dass die Schulterpolster direkt auf deinen Schultern liegen.

Den Brustgurt kannst du so einstellen, dass es bequem für dich ist. Achte darauf, dass dieser nicht zu eng anliegt. Wenn du deinen Trekkingrucksack im Laden kaufst, kannst du schon Vorort mit etwa 10 Kilogramm Gewicht testen, ob dieser richtig sitzt. Teste ihn am besten für eine halbe bis ganze Stunde, um ein Tragegefühl für längere Wanderungen zu bekommen. Probiere dabei auch verschiedene Modelle aus.

Zusammenfassend noch einige Anhaltspunkte, an denen du erkennst, dass dein Trekkingrucksack richtig sitzt:

  • Kontrolle: Dein Rucksack lässt sich leicht und ohne Anstrengung kontrollieren.
  • Gleichgewicht: Du hast ein gutes Balance-Gefühl mit dem Rucksack auf dem Rücken und damit ein gutes Gleichgewicht.
  • Körperschwerpunkt: Dein Rucksack sitzt nah an deinem Körperschwerpunkt.
  • Sitz der Gurte: Kontrolliere den Sitz der Gurte öfter und passe sie gegebenenfalls an, um an den belasteten Stellen Abwechslung zu schaffen.

Mit dem richtigen Sitz des Trekkingrucksacks macht deine Tour gleich viel mehr Spaß. Falls du Probleme mit dem Rücken hast, spreche vor deiner Wanderung am besten mit einem Arzt. Achte auch auf regelmäßige Pausen während der Reise.

Wie packe ich meinen Trekkingrucksack richtig?

Das richtige Packen eines Trekkingrucksacks ist sehr wichtig für die Gewichtsverteilung. Es gibt daher einige wichtige Regeln, die du befolgen solltest. Halte dich am besten an folgende Tipps:

  1. Packe so wenig wie möglich ein (maximales Rucksackgewicht = 25 % des Körpergewichts)
  2. Benutze einen Packbeutel für Ordnung im Rucksack und Schutz vor Feuchtigkeit
  3. Die schwersten Gegenstände sollten in die Nähe des unteren Rückenbereiches
  4. Befülle das separate Bodenfach mit Dingen, die du beim Auspacken gleich benötigst (z. B. Ersatzschuhe, Schlafsack oder Daunenjacke)
  5. Platziere am Rand und im Deckelbereich nur leichte Gegenstände (Verteilung der Fächer gilt zu beachten)
  6. Alles, was häufig gebraucht wird, gehört ins Deckelfach (z. B. Sonnencreme, Wanderkarte oder Kamera)
  7. Befestige außen nur wenige und eher leichte Gegenstände
  8. Verteile mitgeführtes Wasser besser in zwei Flaschen, um einseitige Belastung zu vermeiden
  9. Trinkblasen (Bladder) sorgen für eine bessere Gewichtsverteilung und können auch nah am Rücken platziert werden.

Grundsätzlich empfehlen wir dir, den Rucksack vor der Tour am besten einmal vorab zur Probe zu packen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel in den Trekkingrucksack passt und wie du vorgehen musst. Damit ersparst du dir Zeit und unnötigen Stress.

Fazit

Ein Trekkingrucksack ist sehr vielseitig einsetzbar – egal ob für eine Wanderung in den Bergen, eine Fahrradtour, für den Wintersport oder auch für eine Pilgerreise. Bei den einzelnen Varianten gibt es erhebliche Unterschiede. Achte immer auf ein gutes Tragesystem um deinen Körper zu schonen.

So unterschiedlich wie die Modelle sind auch die Preise. Wähle den für dich passenden Rucksack mit der richtigen Ausstattung nach deinen individuellen Bedürfnissen. Wenn du unsicher bist, lasse dich vorab in einem Fachgeschäft beraten und trage den Rucksack probe. So findest du schnell den passenden Begleiter für dich und deiner nächsten Trekkingtour steht nichts mehr im Wege.

Bildquelle vom Titelbild: 41186504/ 123rf.com

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